07 Dresden

Dieser Ausflug nach Dresden sollte kein Kulturtrip, sondern war ein Tagesausflug zum genießen werden. Unseren Wagen parkten wir weit außerhalb der Stadt. Kaum Touristen, Corona und viele Baustellen bestimmten die Eindrücke an diesem normalen Wochentag im Mai. Wir waren schon mehrere Male in der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Immer wieder beeindruckend für uns und sehenswert. Radtouristisch wurde Dresden für uns ein lohnenswertes Ziel. Wir sind zunächst an der Elbe entlang gefahren um dann den Panoramablick auf die Stadt zu genießen. Über die Augustusbrücke ging es in die Innenstadt . Leider war an diesem Tag nicht ein Museum geöffnet. Der Zwinger geschlossen. Kein Theaterbesuch möglich und auch die Frauenkirche war geschlossen. Das Wetter war angenehm und so schoben wir unsere Räder durch den historischen Teil der Stadt. ´So frei von Touristen hatten wir den Fürstenzug noch nicht erlebt. Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, aufgetragen auf rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan. Alles weitere das kennt ihr schon von mir erfahrt ihr bei Arte und den Wikipedia. Ich kann mich noch gut an unseren ersten Besuch 1991 in der Stadt erinnern, da lagen die einzelnen Steine der Frauenkirche wie ein Puzzel auf dem Platz davor. Jetzt sah alles so prachtvoll aus. Dresden hat viele breite und Fahrradfreundliche Straßen. Da alles mehr oder weniger geschlossen war, radelten wir in den Südosten der Stadt. Der große Park hätte eigentlich eine große Attraktion für mich werden können. Auf die Parkeisenbahn hatte ich mich sehr gefreut. Aber auch diese war an diesem Tag nicht fahrbereit. Schön war er doch und zum Fahrradfahren ideal der große Park. Ich liebe ja alte Brücken, wunderwerke der Ingenieurskunst. Die Waldschlösschenbrücke hätte ich gerne auf meiner Modelleisenbahn. Wer weiss vielleicht drucke ich sie mir mal aus. Auf der anderen Seite der Elbe, fanden wir endlich ein Restaurant das wieder geöffnet hatte. Jeder war froh wieder einmal ohne Maske die Umgebung zu geniessen zu dürfen. nach der gelungenen Pause traten wir den Rückweg an. Schön an der Elbe entlang bis zur nächsten Baustelle. Allzu viele kilometer sind wir nicht gefahren. Aber darum ging es ja auch nicht. Einfach wieder ein wenig unser Land erleben. Dieses Land, das so viele schöne Dinge bietet. Nicht höher, schneller und weiter. Sondern Vitamin D tanken und glücklich sein. Bis zum nächsten Ausflug.

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