Ulrike Drossel
Als Bürger den Ort mitgestalten. Als ich im am 13. September 2015 mit großer Mehrheit gewählt wurde, hat der Bürgerblock den größten Erfolg seiner 30 jährigen Geschichte feiern dürfen. Nun begann meine Aufgabe, die Gemeinde zu führen. Ohne politische Mehrheit. Mit einer unerwarteten Herausforderung. Flüchtlinge hier in Holzwickede aufzunehmen. Heute Blicke ich mit Stolz zurück, dass es gelungen ist, diesen nicht immer einfachen Weg zu meistern. Meine Ziel, Transparenz der Verwaltungsarbeit, für den Bürger verständlich umzusetzen, ist ein zentrales Thema, dass ich kontinuierlich pflege. Es wird auf der Webseite der Gemeinde, in den Medien zeitnah über die Veränderung in der Gemeinde informiert. Wenn man das Amt der Bürgermeisterin sieht, welche Aufgaben, welche Möglichkeiten man an der Entwicklung der Gemeinde hat, lese ich mit Fassungslosigkeit die Worte von Herrn Gräber zu meinem Amtsantritt. “Als Bürgermeisterin wird Ulrike Drossel angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Rat politisch gerade so viel bewegen können, wie es die drei kleineren Parteien, die sie unterstützt haben, zusammen nach der Kommunalwahl auch schon getan haben: wenig bis nichts.” Eine Unverfrorenheit und eines Journalisten unwürdiger Kommentar, den ich ich schon nach wenigen Monaten widerlegen konnte. Das mir ein kalter Wind von einigen Ratsmitgliedern entgegen schlug, war mir klar. Jetzt im letzten Jahr dieser Amtsperiode sehe ich den Erfolg meiner Arbeit. Ein Kulturkonzept, ein Radwegeplan, Entwicklung neuer Wohngebiete, Erweiterung der Industrieansiedlungen, Rathausanbau und nicht zuletzt von den Bürgern mitgestaltetes ISEK. Mit Hilfe der Bürgerschaft, die mich bisher wirklich positiv durch die ersten vier Jahre getragen hat, habe ich die Aufgaben meistern können. Nun hoffe ich dass sie mich ihre Bürgermeisterin weiter unterstützen. Denn wir sind auf dem richtigen Weg mit neuen Wegen ein lebenswertes Holzwickede zu gestalten.

ulike drossel Schulen
Was war mir persönlich wichtig? Der enge Kontakt zu den Wähler von morgen. Mit jeweils zwei Schulstunden an Holzwickeder Schulen, bin ich im Dialog mit den Schülern unserer Gemeinde. Hier beantwortet ich Fragen des Nachwuchs und erkläre die Aufgaben einer Gemeinde. Hautnah sehen die Schüler die vielfältigen Tätigkeiten von über 20 Berufen. Sie bekommen einen Einblick in die gelebte Demokratie. Dieses Basiswissen kann die Grundlage für ein Miteinander in der Gemeinde sein. Nur wer seine Gemeinde kennt, wird sich dafür engagieren.