Detlef Drossel



Hätte mir jemand 1985 gesagt, dass wir Heute, 35 Jahre danach immer noch aktiv filmen, wäre alles viel einfachen geworden.

Unsere Geschichte

W lenn ich jetzt auf die 35 Jahre Unternehmensgeschichte blicke, erfüllt es mich mit großer Zufriedenheit. Am 3 Oktober 1985 gründeten wir die Videoproduktion Drossel. Wir das waren meine Frau Ulrike und ich. Aus der Not geboren und mit viel Glück gestartet. Eigentlich wollten wir nur einen Zusatzverdienst für Ulrike. Denn zu dieser Zeit gab es für Ulrike nicht die Möglichkeit ihren geliebten Beruf als Bankkauffrau in einer Teilzeit auszuüben. Ganz oder garnicht, war hier das Motto der Sparkasse Dortmund, in der Sie 10 Jahre tätig war. Im Mai 1985 hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Als Leiter der Fertigungssteuerung durfte ich von meinen Arbeitgeber in Schwerte nach Frankfurt zur Industriemesse Achema fahren. Dort sah ich auf zahlreichen Messeständen flackernde bewegte Bilder mit Imagevideos von großen Unternehmen. Ich traute mich damals nicht Stände zu besuchen, sondern notierte mir Namen von Firmen. Aus all diesen Adressen ist nie ein Auftrag geworden aber es beeinflusste unsere Denkweise entscheidend..

Ganz oder garnicht, war hier das Motto der Sparkasse Dortmund, in der Sie 10 Jahre tätig war. Im Mai 1985 hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Als Leiter der Fertigungssteuerung durfte ich von meinen Arbeitgeber in Schwerte nach Frankfurt zur Industriemesse Achema fahren. Dort sah ich auf zahlreichen Messeständen flackernde bewegte Bilder mit Imagevideos von großen Unternehmen. Ich traute mich damals nicht Stände zu besuchen, sondern notierte mir Namen von Firmen. Aus all diesen Adressen ist nie ein Auftrag geworden aber es beeinflusste unsere Denkweise entscheidend.

Eine Autopanne auf der A44 bei Soest wurde zum nächsten Baustein. Wir wurden von einem netten Mann mitgenommen dem ich unsere Geschäftsidee erzählte. Es stellte sich heraus, dass er Unternehmen für Landschaftsbau besass und auch schon einmal über einen Film nachgedacht hatte. Auch dieser Kontakt gab nur Hoffnung aber keinen zählbaren Erfolg

Wir stellte fest das mit der damaligen gängigen Videotechnik für Konsumer kein Geld zu verdienen war. Es gab Videosystem wie Hi8 und Betamax. Die Farben waren bei der Aufnahme noch vorhanden, lagen aber nach dem Filmschnitt weit neben den Objekten. Die Farbe Rot war gar nicht Filmbar. Vom örtlichen Fernsehgeschäft Wenker bekamen wir die Adresse von der Firma Erben in Iserlohn..


Diese Firma Erben vertrieb Produkte der Firma Sony für den professionellen Einsatz. Zur Probe gab er uns eine Kamera und einen dazugehörigen Videorecorder mit. Die Kosten für die erste Grundausstattung lagen bei 120 000 DM. Das Ergebnis überzeugte uns. Aber und es war uns klar, dies ist kein Nebenjob mehr, sondern dies kann nur ein neues Unternehmen sein. .

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Die Gründungsphase

A lEs gab in der Gründungsphase mehrere Bausteine die das Fundament für ein stabiles Unternehmen legten. Aus der heutigen Sicht wäre alles nicht möglich gewesen ohne meine Frau Ulrike. Sie hatte stets die Finanzen und somit die Fäden in der Hand um Investitionen zum richtigen Zeitpunkt zu genehmigen. Einen Menschen habe ich besonders viel zu verdanken. Das war Heinz, mein Schwiegervater. Genau in dieser Zeit ging er mit neunundfünfzig Jahren in den Vorruhestand. In seinem letzten Berufsjahren schulte er Verkäufer und diese Schulungen konnte er nun bei mir fortführen. Die ersten drei Filme die produzieren durfte, waren für die Firma Fröhling in Olpe. Es war die Firma von Ulrikes Onkel. Die Firma Fröhling baute Maschinen um Bandstahl zu formen und zu teilen. Der Erfolg dieser Produktion war der beginn einer unglaublichen Zeit mit mehr guten als schlechten Zeiten.

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